Definition Qi
Was Qi (gesprochen Tschi) genau ist, lässt sich nicht so leicht in Worte fassen, da es keine eigentliche Entsprechung in einer westlichen Sprache oder in der westlichen Medizin gibt.
Noch nicht! Denn derzeit forschen Wissenschaftler, welche Bedeutung die Energie für die Zelle im menschlichen Organismus hat. Z.B. Prof. Dr. Linus Pauling, USA,
zweifacher Nobelpreisträger, erforscht die Quantenmedizin.
Unter den Übersetzungen die sich dem Begriff Qi annähern, scheint mir der Begriff Energie dem Begriff Qi am nächsten zu kommen. Jedoch wird die umfassende Bedeutung im chinesischen Sinne am ehesten durch eine Beschreibung klar:
Wir benötigen Qi, um Vorgänge im Körper zu ermöglichen. Die Aufgaben des Qi bestehen in schützen(z.B. Abwehr), bewegen, verändern und erwärmen. Diese Vorgänge verbrauchen das Qi des Menschen.
Woher kommt das Qi?
Das Qi hat zwei Quellen und einen beeinflussenden Faktor:
1. Qi wird von unsern Eltern durch die Konstitution vererbt.
2. Aus der Nahrung wird Qi gewonnen.
3. Unsere Gefühle haben großen Einfluss auf unser Qi.
Also jede Anstrengung die der Körper unternimmt um die Funktionen des Lebens zu erhalten verbraucht Qi. Dadurch nimmt das Qi im Laufe des Lebens ab und ohne Qi ist kein Leben möglich.
Qi in der Therapie
Das Qi ist in der Therapie ein Zentrales Element. Durch Therapiemethoden wie Akupunktur, Tuina und auch Kräutertherapie wird das Qi des Körpers harmonisiert, schlechtes Qi wird ausgeleitet und Qi-Blockaden werden aufgelöst.
Qi erhalten
Das Qi zu erhalten ist eine Beschäftigung die sich lohnt, denn es bedeutet die Verlängerung des Lebens. Es gibt viel was zur Erhaltung des Qi beiträgt. Hier einige Bespiele:
Ernährung: Die gesunde Ernährung spielt eine wesentliche Rolle bei der täglichen Produktion von Qi. Ein einfaches Beispiel: Wenn kalte Speisen und Getränke zugeführt werden benötigt der Körper zusätzliches Qi zur Erwärmung der zugeführten Nahrung.
Gemütszustand:Je nach dem ob wir positive oder negative Gefühle haben verbraucht unser Körper mehr oder weniger Qi. Ein positiver Gemütszustand wirkt sich dabei weniger verlustreich aus als ein negativer Gemütszustand.
